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Dinkelholzbetriebe ziehen an die B403 in Neuenhaus - Grafschafter Nachrichten vom 31.05.2019
Dinkelholzbetriebe ziehen an die B403 in Neuenhaus - Grafschafter Nachrichten vom 31.05.2019

31. Mai 2019

Dinkelholzbetriebe ziehen an die B403 in Neuenhaus - Grafschafter Nachrichten vom 31.05.2019

Im Frühjahr 2020 will die Niedergrafschafter Firma Dinkelholzbetriebe vom Gewerbegebiet Veldhausen ins Gewerbegebiet „B 403 / Grenzstraße“ in Neuenhaus umziehen. Dafür erfolgte nun der erste Spatenstich.

Von Sebastian Hamel

Neuenhaus Die Niedergrafschafter Firma Dinkelholzbetriebe hat Großes vor: Im Frühjahr 2020 soll der komplette Umzug der Betriebsstätte vom Gewerbegebiet Veldhausen ins Gewerbegebiet „B 403 / Grenzstraße“ in Neuenhaus erfolgen. Dafür konnte das 50 Mitarbeiter zählende Unternehmen ein 16.700 Quadratmeter großes Grundstück an der Dietrich-Borggreve-Straße erwerben. Vor kurzem trafen sich die Geschäftsführer der Dinkelholzbetriebe Heinrich und Detlef ter Haar, Stadtdirektor Günter Oldekamp, Bürgermeister Paul Mokry, Vertreter der Grundstücks- und Entwicklungsgesellschaft (GEG) Neuenhaus sowie weitere Beteiligte zum symbolischen „ersten Spatenstich“.

Ein maßgeblicher Grund des Umzugs ist die Ausdehnung des benachbarten Unternehmens Glüpker Blechtechnologie in Veldhausen, welches die bisherige Dinkelholz-Fläche übernehmen wird. Der Neubau im Gewerbegebiet „B 403“ wird rund 6000 Quadratmeter überdachte Produktions- und Lagerfläche sowie 350 Quadratmeter Büroräume bieten. Beherbergt werden dort die Abteilungen Möbeltischlerei, Zimmerei, Fassadenbau, Trockenbau und die neue Sparte Treppenbau. Damit errichtet die Dinkelholzbetriebe GmbH den bislang größten gewerblichen Neubau in dem Gewerbegebiet. Das Investitionsvolumen beträgt rund vier Millionen Euro.

Bei der GEG Neuenhaus hat man sich gefreut, der Firma ein „exakt passendes Grundstück“ anbieten zu können. Darüber hinaus wurde in einem beschleunigten Planverfahren der Bebauungsplan geändert, um dem Unternehmen „die optimale Bebaubarkeit des Grundstücks“ zu ermöglichen. Dinkelholz-Geschäftsführer Detlef ter Haar dankte der Stadt und der GEG für den reibungslosen Ablauf und bekräftigte, es sei selten, dass sich solch eine Möglichkeit bietet. Voller Vorfreude blickt er nun auf das kommende Jahr: Nicht nur steht 2020 der Umzug zum neuen Standort an, auch feiert der Betrieb in dem Jahr sein 40-jähriges Bestehen.

Der erste Spatenstich als symbolischer Akt erfolgte am Dienstagvormittag, der Umzug der aktuell noch in Veldhausen angesiedelten Dinkelholzbetriebe an den neuen Standort ist für das Frühjahr 2020 geplant. Foto: Sebastian Hamel
Der erste Spatenstich als symbolischer Akt erfolgte am Dienstagvormittag, der Umzug der aktuell noch in Veldhausen angesiedelten Dinkelholzbetriebe an den neuen Standort ist für das Frühjahr 2020 geplant. Foto: Sebastian Hamel

Stadtdirektor Oldekamp dankte den Dinkelholz-Vertretern für ihr Vertrauen in den Standort Neuenhaus und würdigte die Firma als „modernes, leistungsstarkes Unternehmen“. Gleichzeitig freute er sich über die Entwicklung des Gewerbegebiets „B 403 / Grenzstraße“: Die Zeiten, als noch spöttisch gefragt wurde „Baut da nochmal jemand?“, seien vorbei. 20 Firmen haben sich in den vergangenen Jahren dort angesiedelt, bis auf drei Grundstücke sind alle Flächen verkauft. Mit der Freigabe der Nordhorner Nordumgehung ergebe sich durch die bessere Anbindung nochmals ein großer Vorteil.

Oldekamp lobte auch das Kreisbauamt, welches den Dinkelholz-Bauantrag zügig bearbeitet habe. Ebenso betonte Oldekamp die Bedeutung der Grundstücks- und Entwicklungsgesellschaft: „Wir sind froh, dass wir die GEG an unserer Seite haben“, sagte er. Als „Entwicklungsinstrument“ stelle die Gesellschaft eine große Erfolgsgeschichte dar.

Für die Dinkelholzbetriebe ist es bereits der zweite komplette Umzug in der Firmengeschichte: Schon 1999 wechselte man innerhalb des Gewerbegebiets Veldhausen den Standort, nachdem der ursprüngliche Firmensitz zu klein wurde. Rückblickend hat das Unternehmen eine beachtliche Entwicklung hingelegt: Nachdem sich Heinrich ter Haar im Jahr 1980 selbstständig gemacht hatte, begann der Betrieb zunächst in der heimischen Garage. Heute arbeiten die Dinkelholzbetriebe mit modernsten CNC-Maschinen, fertigen Möbel nach Maß, Dachstühle, Fassaden, Holzrahmenbauhäuser und – wie eingangs erwähnt – neuerdings auch Treppen. Mit dem anstehenden Umzug in den Neubau, der von Architekt Carsten Egbers aus Wietmarschen geplant wurde und durch die Baufirma Gosen aus Hoogstede errichtet wird, ergibt sich für Dinkelholz nach eigenen Angaben nun die Möglichkeit, die Betriebsabläufe noch besser zu strukturieren.

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